0

Bilderbuchkino vom Sommer 2016 ☼

Wie auch die Klasse MI 402 nahmen wir ebenfalls an einer Fortbildung zum Thema Bilderbuchkino bei Herrn Neumann von der Bürgerstiftung Berlin teil. Hier sind unsere Eindrücke dazu:

Zuerst stellte Herr Neumann den Kindern Fragen zum letzten Bilderbuchkino, dass er bei ihnen vorgeführt hatte, nämlich „Rosi in der Geisterbahn“. Bemerkenswert war, dass die Kinder sich sowohl an viele Details, wie Autor und Titel, als auch an die Handlung der Geschichte sehr gut erinnern konnten.

Dann ging es auch schon mit dem Bilderbuchkino „Zwei Schwestern bekommen Besuch“ los. Die eingescannten Bilderbuchseiten enthielten bis auf das Cover keine Schrift, damit sich die Kinder ganz auf das Bild konzentrieren konnten.

Die Kinder wurden dazu aufgefordert, zu beschreiben, was sie auf den einzelnen Seiten sahen. Die generell lockere Atmosphäre hat durchaus auch gehemmtere Schüler und Schülerinnen zum Mitmachen animiert.

Als nächstes wurde versucht von der Beschreibung der Bilder zur Handlung der Geschichte zu kommen. Zwischendurch wurden die Kinder auch zur zukünftigen Handlung der Geschichte befragt, also „Was denkt ihr, was jetzt als nächstes passiert?“

Zum Schluss durften die Kinder noch ein Resümee zu der Geschichte ziehen, erzählen, was sie gut fanden, was sie blöd fanden, ob sie so etwas auch schon einmal selbst erlebt hatten.

Ziele des Bilderbuchkinos:

  • Kinder miteinbeziehen und selber reden lassen
  • vollständige Sätze und Grammatik fordern/fördern
  • Wortschatz, Allgemeinwissen erweitern und Sprachentwicklung fördern
  • Spaß haben!
  • Interesse an Büchern steigern
  • Reflektieren/Mitdenken/Kreativität fördern
  • Selbstbewusstsein stärken (Kinder dürfen sagen, was sie denken, es gibt kein Falsch)
  • Mut, vor einer großen Gruppe zu sprechen und verbindendes Gemeinschaftsgefühl erleben
  • Bildbetrachtung (lernen, auch auf Details zu achten – daher sehr wichtig, dass die Bildqualität sehr gut ist)

Einstellung Erzähler-Kinder (dies ist das Wichtigste überhaupt für das Gelingen des Bilderbuchkinos!):

  • aufgeschlossen sein, Kinder ernst nehmen, nicht über sie lachen
  • sich in die Kinder hineinversetzen können/wollen
  • Gleichberechtigung: Jeder kann von jedem lernen (auch Erwachsener kann vom Kind lernen) auf einer Ebene mit den Kindern sein
  • Kinder, die nicht sprechen wollen, ohne „peinliche Szenen“ zum Sprechen ermuntern und motivieren

Auswahl des Buches:

  • Geschichten, die sich nur über die Bilder erzählen/erschließen lassen
  • Verlauf der Geschichte muss aus den Bildern klar und deutlich hervor gehen
  • Kinder, die bessere/schlechtere Sprachkenntnisse haben bzw. besser/schlechter lesen können, können so gleichberechtigt teilhaben
  • Held, mit dem man sich identifizieren kann
  • Konflikt/Problem erzeugt Spannung
  • Lösung
  • keine Bücher mit didaktischem Hintergrund (z.B. zum Zähneputzen lernen)
  • mittlerweile gibt es eine von der Bürgerstiftung Berlin erstellte Liste mit ca. 70-80 geeigneten Büchern
  • „Traum“ wäre, wenn es ein einheitliches Sigel für Bücher gäbe, die für das Bilderbuchkino geeignet sind

Fazit:
Das Bilderbuchkino ist ein so tolles Projekt, dass es eigentlich von vielen anderen Stiftungen angeboten werden sollte, aber die Exklusivität bringt der Bürgerstiftung Berlin viele Spenden ein.

Vielen Dank an unsere Klassenkameradin Nathalie, die diesen Text geschrieben hat 😀

0

Wenn aus den Kleinen Große werden – Ein persönliches Statement

Heute mal ein kleiner Eintrag – nicht über uns Lesepaten, sondern über unsere „Kinder“. Insbesondere über unsere Jüngsten. Wir würden gerne unsere Eindrücke bezüglich der Entwicklung der Kleinen Revue passieren lassen:

Dies ist unser zweites Lehrjahr, was sich fast dem Ende neigt und somit auch unser zweites Jahr mit den Lesepatenkindern. Es ist für einige von uns, so auch von mir, das zweite Jahr mit Erstklässlern. Ich finde es wahnsinnig spannend, die Kinder dabei zu beobachten, wie sie sich an die große Welt der Buchstaben herantasten und immer mehr lesen lernen. Am Anfang ist es ein reines Raten und nun, zum Ende des Schuljahres hin, können sie nicht nur einzelne Wörter mit ihren Buchstabenkarten legen, sondern lesen selbstständig Texte und können uns etwas vortragen. Man merkt, wie stolz die Kinder sind, wenn sie ihre „Lies-mal“-Hefte bearbeiten und freuen sich über jeden Eintrag darin – insbesondere, wenn sie selber etwas vorlesen konnten.

Für die Kinder sind unsere wöchentlichen Besuche eine Bereicherung des normalen Unterrichts, da sie das Gelernte anders anwenden können und so fast spielerisch ihr neues Wissen nutzen, ohne es zu merken. Und nichts ist schöner, als anderen zeigen zu können, was man denn schon alles kann und wieviel man doch schon gelernt hat.

Da wir, aufgrund des Blockunterrichts, nicht jede Woche bei den Lesepatenkindern sein können, merkt man nach einigen Wochen des Fernbleibens die fast schon sprunghaften Entwicklungen, die die Kinder in unserer Abwesenheitszeit vollzogen haben.

Ich bin jetzt schon gespannt, was nächstes Jahr für tolle Kinder eingeschult werden. Ich wünsche meinen jetztigen Lesepatenkindern viel Spaß mit ihren neuen Lesepaten und dass sie weiterhin so viel Spaß in der Bücherwelt haben.

0

Fortbildung Bilderbuchkino

Unsere Klasse, die MI402, hatte am 14.06.2016 an einer Fortbildung zum Thema „Bilderbuchkino“ teilgenommen.

Die Fortbildung wurde von und über die Bügerstiftung Berlin organisiert und durchgeführt. Die Veranstaltung leitete Herr Neumann, der schon für viele Schulen und Kindergärten Bilderbuchkinos vorgeführt hatte.

Am Fortbildungstag waren die Lesepatenkinder der Mercator-Grundschule bei uns im OSZ Louise-Schröder zu Besuch, um sich ein Bilderbuchkino anzuschauen. Herr Neumann hatte für die Veranstaltung das Kinderbuch „Rosi in der Geisterbahn“ ausgesucht. Die Illustrationen wurden via Beamer an die Wand projeziert und Herr Neumann erzählte die Geschichte dazu.

Der Erzähler hatte auf wunderbare Art und Weise die Kinder durch das Buch geleitet und zum Mitmachen angeregt. Er selbst nennt diese Methode „interaktives Bilderbuchkino“. Ziel ist es, die Zuschauer mittels Fragen und spannender Erzählung zu motivieren und die Fanatsie zu schulen. Die Kinder erschienen dadurch aufgeweckt und machten toll mit.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Als das Bilderbuchkino endete und die Kinder schweren Herzens wieder in ihre Schule zurückkehrten, fing die eigentliche Fortbildung an: Herr Neumann erläuterte uns alle wichtigen Vorgehensweisen zur Durchführung eines Bilderbuchkinos und gab uns viele hilfreiche Tipps zum Umgang mit Kindern. Durch ein konstruktives, gemeinsames Gespräch konnten eine Vielzahl an Erfahrungen und Überlegungen von der Klasse zusammengetragen werden.

IMG_20160614_095329

Herr Neumann war für alle Fragen und Anregungen offen. Der Vortrag war sehr interessant und informativ gestaltet. Letztendlich konnten wir aus der Fortbildung viel Hilfreiches für unser weiteres Berufsleben mitnehmen und werden alle zusammengetragenen Tipps zukünftig in Kinderveranstaltungen anwenden können.

Wir bedanken uns bei Herrn Neumann, unserer Lehrerin Frau Zick, der Bügerstiftung und der Schule für das Durchführen der Fortbildung. Auch ein großes Dankeschön für die tolle Mitarbeit der Lesepatenkinder!

Ein kleiner Nachtrag:

Nach der Veranstaltung wurden die Lesepatenkinder einzeln zu dem Bilderbuchkino befragt. Alle Kinder waren hellauf begeistert, konnten sich noch sehr detailliert an den Inhalt des Buches erinnern und auch ihre Lieblingsstellen beschreiben. Das Bilderbuchkino kam so gut an, dass sich die meisten Kinder ein nochmaliges Erlebnis dieser Art wünschten.

0

Der Bundesweite Vorlesetag

VLT_Logo_rz

Am 21. November findet auch dieses Jahr wieder der Bundesweite Vorlesetag statt. Diese tolle Initiative der ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung jährt sich nun bereits zum elften Mal – erneut mit dem Ziel, ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für die Freude am Lesen zu setzen.

Auch das Lesepatenprojekt der Louise-Schroeder-Schule wird an diesem Event teilnehmen und die Kinder der Mercator Grundschule besuchen, mit Büchern und Lesespaß im Gepäck.
Natürlich ist dies kein einmaliger Termin. Bereits heute sind die Schüler der MI 122 wieder vor Ort, und auch die Parallelklassen sorgen dafür, dass die Kleinen in den kommenden Wochen auf ihre Kosten kommen.

Mehr Informationen über den Bundesweiten Vorlesetag findet Ihr unter diesem Link:  http://www.vorlesetag.de

0

Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg 2012

„Bibliotheken in der Mitte der Gesellschaft. Worauf es ankommt“

Am 15. September 2012 fand in der Technischen Hochschule Wildau der „Tag der Bibliotheken in Berlin und Brandenburg“ statt. Somit war die Bibliothek des Jahres 2012 Gastgeber der Veranstaltung. Natürlich waren wir, einige Schüler der MI 111, MI 112 und MI 113, auch vertreten, um nicht nur unsere Ausbildung und die Auslandspraktika, sondern auch unser Lesepatenprojekt vorzustellen. Dafür hatten wir – gemeinsam mit vier Lehrern der Schule –  einen Stand im Rahmen der Firmenausstellung aufgebaut.

Es ergaben sich interessante Gespräche rund um das Lesepatenprojekt. Der Schwerpunkt der Unterhaltungen lag vor allem auf der Organisation unserer Projekte und wie diese von den Kindern angenommen werden. Zudem beantworteten wir viele Fragen zum Thema Leseförderung von Kindern. Hilfreich waren dabei die Erfahrungen, die wir in der Mercator-Grundschule gesammelt haben.

Um die Besucher auf uns aufmerksam zu machen, veranstalteten wir außerdem ein Gewinnspiel. Zu gewinnen war unter anderem ein Thalia-Gutschein, ein Magnet-Lesezeichen, ein Kühlschrankmagnet und kleine Trostpreise. Die Aufgabe bestand darin, Schätzungen über den Seitenumfang von 12 Kinderbüchern abzugeben. Bei der Preisverleihung konnten alle Gewinner ihre Preise entgegen nehmen.

In der Firmenausstellung waren neben unserem Stand andere berufs- und bibliotheksrelevante Einrichtungen vertreten. Das Veranstaltungsprogramm bot eine Vielfalt an Vorträgen und Informationsveranstaltungen.

Alles in allem konnten wir in Wildau viele Ideen und Anregungen für das Lesepatenprojekt der Louise-Schroeder-Schule sammeln sowie der Berufsöffentlichkeit unser Projekt bekanntmachen.

Einige Vertreter der Louise-Schroeder-Schule

Stand der Louise-Schroeder-Schule

Informationen zum Auslandspraktika

Preisverleihung

Die Moderatoren der Preisverleihung

0

Erste Erfolge nach der Leipziger Buchmesse

Nach dem Besuch der Leipziger Buchmesse konnten die Lesepaten erste Erfolge bei der Unterstützung des Lesepatenprojektes verbuchen. Einige renommierte Verlage haben uns mit liebevoll illustrierten Kinderbüchern und Flyern zur Leseförderung mit zahlreichen Vorlese-Tipps und Anregungen zum Vor- und Selberlesen beschenkt.

Im Namen aller Lesepaten und der Louise-Schroeder-Schule, sowie der Mercator-Grundschule möchten wir uns herzlichst bei den Sponsoren bedanken.

 

 

0

Besuch der Leipziger Buchmesse

Logo der Leipziger Buchmesse

Im Rahmen der Ausbildung besuchten die FaMI-Azubis des ersten Lehrjahres am Donnerstag, den  15.03.2012, die Leipziger Buchmesse, um in die faszinierende Welt der Literatur und zahlreichen Neuerscheinungen einzutauchen.

Im Gedränge und Trubel der Menschenmassen machten sich die Schüler den Weg zu interessanten und abwechslungsreichen Lesungen und Ausstellungen der zahlreichen Verlage frei.

Ganz gleich, welches Interesse der Einzelne hegen mag, auf der Leipziger Buchmesse konnte ein Jeder auf seine Kosten kommen: egal ob aus dem Bereich der Belletristik, des Sachbuchs, der Hörbucher oder der Mangas – die Schwer- und Programmpunkte
waren mannigfaltig.

Die Klasse MI 112 nutzte den Besuch bei der Leipziger Buchmesse außerdem, um Unterstützer und Sponsoren für die Leseförderung Ihres Lesepatenprojekts zu finden. So verteilten die Schüler die Flyer an geeignet erscheinende Kinderbuchverlage und Leseförderungsvereine. Sehr erfreut waren wir über die äußerst positive Ressonanz.

 

Deckblatt Lesepaten-Flyer