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Wenn aus den Kleinen Große werden – Ein persönliches Statement

Heute mal ein kleiner Eintrag – nicht über uns Lesepaten, sondern über unsere „Kinder“. Insbesondere über unsere Jüngsten. Wir würden gerne unsere Eindrücke bezüglich der Entwicklung der Kleinen Revue passieren lassen:

Dies ist unser zweites Lehrjahr, was sich fast dem Ende neigt und somit auch unser zweites Jahr mit den Lesepatenkindern. Es ist für einige von uns, so auch von mir, das zweite Jahr mit Erstklässlern. Ich finde es wahnsinnig spannend, die Kinder dabei zu beobachten, wie sie sich an die große Welt der Buchstaben herantasten und immer mehr lesen lernen. Am Anfang ist es ein reines Raten und nun, zum Ende des Schuljahres hin, können sie nicht nur einzelne Wörter mit ihren Buchstabenkarten legen, sondern lesen selbstständig Texte und können uns etwas vortragen. Man merkt, wie stolz die Kinder sind, wenn sie ihre „Lies-mal“-Hefte bearbeiten und freuen sich über jeden Eintrag darin – insbesondere, wenn sie selber etwas vorlesen konnten.

Für die Kinder sind unsere wöchentlichen Besuche eine Bereicherung des normalen Unterrichts, da sie das Gelernte anders anwenden können und so fast spielerisch ihr neues Wissen nutzen, ohne es zu merken. Und nichts ist schöner, als anderen zeigen zu können, was man denn schon alles kann und wieviel man doch schon gelernt hat.

Da wir, aufgrund des Blockunterrichts, nicht jede Woche bei den Lesepatenkindern sein können, merkt man nach einigen Wochen des Fernbleibens die fast schon sprunghaften Entwicklungen, die die Kinder in unserer Abwesenheitszeit vollzogen haben.

Ich bin jetzt schon gespannt, was nächstes Jahr für tolle Kinder eingeschult werden. Ich wünsche meinen jetztigen Lesepatenkindern viel Spaß mit ihren neuen Lesepaten und dass sie weiterhin so viel Spaß in der Bücherwelt haben.

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Fortbildung Bilderbuchkino

Unsere Klasse, die MI402, hatte am 14.06.2016 an einer Fortbildung zum Thema „Bilderbuchkino“ teilgenommen.

Die Fortbildung wurde von und über die Bügerstiftung Berlin organisiert und durchgeführt. Die Veranstaltung leitete Herr Neumann, der schon für viele Schulen und Kindergärten Bilderbuchkinos vorgeführt hatte.

Am Fortbildungstag waren die Lesepatenkinder der Mercator-Grundschule bei uns im OSZ Louise-Schröder zu Besuch, um sich ein Bilderbuchkino anzuschauen. Herr Neumann hatte für die Veranstaltung das Kinderbuch „Rosi in der Geisterbahn“ ausgesucht. Die Illustrationen wurden via Beamer an die Wand projeziert und Herr Neumann erzählte die Geschichte dazu.

Der Erzähler hatte auf wunderbare Art und Weise die Kinder durch das Buch geleitet und zum Mitmachen angeregt. Er selbst nennt diese Methode „interaktives Bilderbuchkino“. Ziel ist es, die Zuschauer mittels Fragen und spannender Erzählung zu motivieren und die Fanatsie zu schulen. Die Kinder erschienen dadurch aufgeweckt und machten toll mit.

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Als das Bilderbuchkino endete und die Kinder schweren Herzens wieder in ihre Schule zurückkehrten, fing die eigentliche Fortbildung an: Herr Neumann erläuterte uns alle wichtigen Vorgehensweisen zur Durchführung eines Bilderbuchkinos und gab uns viele hilfreiche Tipps zum Umgang mit Kindern. Durch ein konstruktives, gemeinsames Gespräch konnten eine Vielzahl an Erfahrungen und Überlegungen von der Klasse zusammengetragen werden.

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Herr Neumann war für alle Fragen und Anregungen offen. Der Vortrag war sehr interessant und informativ gestaltet. Letztendlich konnten wir aus der Fortbildung viel Hilfreiches für unser weiteres Berufsleben mitnehmen und werden alle zusammengetragenen Tipps zukünftig in Kinderveranstaltungen anwenden können.

Wir bedanken uns bei Herrn Neumann, unserer Lehrerin Frau Zick, der Bügerstiftung und der Schule für das Durchführen der Fortbildung. Auch ein großes Dankeschön für die tolle Mitarbeit der Lesepatenkinder!

Ein kleiner Nachtrag:

Nach der Veranstaltung wurden die Lesepatenkinder einzeln zu dem Bilderbuchkino befragt. Alle Kinder waren hellauf begeistert, konnten sich noch sehr detailliert an den Inhalt des Buches erinnern und auch ihre Lieblingsstellen beschreiben. Das Bilderbuchkino kam so gut an, dass sich die meisten Kinder ein nochmaliges Erlebnis dieser Art wünschten.

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Weihnachtszeit ist Vorlesezeit

Am 18.12.2015 machte sich unsere Klasse – die MI402 – auf, um mit den Kinder ein wenig die Vorweihnachtszeit zu genießen.

 

Wir haben den Kindern kleine Weihnachtsleckereien, wie Printen, Lebkuchen und Mandarinen, mitgebracht und einen großen Stuhlkreis gebildet. Anschließend lasen wir das Weihnachtsgedicht „Die Nacht vor Weihnachten“ von Clement Clarke Moore / Henry Livingston Jr. vor und zudem ein Kapitel aus „Marias kleiner Esel“ von Gunhild Sehlin – nebenbei durften die Kinder von den mitgebrachten Leckereien naschen.

Als kleinen Abschluss spielten wir eine abgewandelte Version von „Mein rechter, rechter Platz ist leer“: Dazu sollte sich jedes ausgewählte Kind und jeder Lesepate in ein Tier verwandeln und mit den dazu passenden Geräuschen und Bewegungen zum nächsten Platz fortbewegen. Selbstverständlich sorgte dieses Spiel für eine Menge Spaß und Gelächter.

Rundum war es eine gelungene kleine Weihnachtsfeier. Gerne wieder!