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Interview mit der Projektbetreuerin Frau Zick

Seit wann sind Sie in diesem Projekt?

Seit ungefähr zehn Jahren.

Wie ist das „Lesepatenprojekt“ zustande gekommen?

Das geschah auf Anregung unserer Fachbereichleiterin Frau Kleinschmitt, die es schon einige Jahre vorher in ihren Klassen durchgeführt hat.

Wie hat es sich über die Jahre entwickelt?

Es gibt inzwischen eine Kontinuität in meinen Klassen. Zu Anfang waren die Klassen noch nicht in einer festen Grundschule, sondern es gab Wechsel. Auch die Klassenleitung hat zwischendurch gewechselt. Das ist jetzt nicht mehr der Fall.

Was war Ihr positivstes Erlebnis und was war Ihr negativstes Erlebnis während des Projekts?

Es ist schwierig, mich nur auf ein Ergebnis zu beschränken! Es ist immer wieder schön, zu sehen, was für tolle „Lese-Beziehungen“ sich zwischen den Kindern und den FaMIs entwickeln. Außerdem freuen mich das Engagement und die Eigeninitiative, welche die FaMIs bei der Organisation von Veranstaltungen für die Kinder an den Tag legen. Ein weiterer positiver Faktor sind für mich auch die sehr guten Fortbildungen, die für Lesepaten angeboten werden, wie z.B. zum Bilderbuchkino.

Der einzig negative Aspekt, der mir einfällt ist, dass leider manchmal Kinder aggressiv oder sogar gewalttätig sind – das ist allerdings nicht die Regel.

Was erhoffen Sie sich in der Zukunft von diesem Projekt?

Dass es so positiv weiterläuft!

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Lesepaten: the Next Generation

Eine kurze Vorstellung wäre vielleicht angebracht. Wir sind die Klasse MI 602 und befinden uns in unserem 1. Ausbildungsjahr. Wir sind am 11.11.2016 mit großer Neugierde in das Lesepatenprojekt eingestiegen. Ein Teil der Klasse hat sich sehr schnell mit der Idee angefreundet mit Kindern das Lesen zu üben, während ein anderer Teil sich eher zur Dokumentation hingezogen fühlte.

Das Projekt startete etwas holprig, da der Großteil der Lesepaten wegen Störungen im Betriebsablauf der S-Bahn (verdächtige Piñata in der S 25) zu spät und in Kleinstgrüppchen den Weg in die Schule fand. Eine Woche später ging das Programm dann planmäßig mit einer kompletten Vorstellungsrunde los.

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Zuerst stellten sich die Kinder nacheinander mit Namen, Alter, Klasse und Hobbys vor und suchten sich dann ihre Lesepaten aus. Manche stürmten zielstrebig auf ihre Wunschpaten zu, während sich andere noch etwas zurückhielten. Letztendlich haben sich dann aber doch alle gefunden und es sich, je nach Temperament, im Klassenraum oder der Schulbibliothek gemütlich gemacht.

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Wir sind jetzt in unserem 2. Schulblock und der 3. Woche unseres Lesepatenprojekts und sind gespannt darauf, was uns sonst noch erwartet.