Veröffentlicht in Eindrücke und Berichte, MI 93

Leseveranstaltung an der Mercator-Schule am 28. Januar 2010

Anlässlich einer Leseveranstaltung an der Mercator-Schule am 28. Januar 2010, fanden sich unter anderem auch Lesepaten der Klasse MI 93 in den bunten Klassenräumen der Schule ein. Im Vorfeld haben sie sich viele Gedanken darum gemacht, wie sie den Schülern Spaß am Lesen vermitteln können, um sie damit auf eine spielerische Art und Weise zu motivieren. So entstanden jeweils kleine Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen, bei denen sich die Schüler je nach Interesse im Voraus eintragen konnten.

Sehr beliebt waren unter anderem die Krimi-Veranstaltungen, bei denen die Schüler ihre detektivischen Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten. So mussten sie beispielsweise einen Geheimcode knacken oder ihre Fingerabdrücke abgeben und von ihren „Detektiv-Kollegen“ mit großen Lupen entschlüsseln lassen. Durch so viel Spannung und Geheimnis fiel es den Vorlesern natürlich leichter, die ungeteilte Aufmerksamkeit der Schüler auf sich zu ziehen und sie somit in die Geschichte „mitzunehmen“.

Ebenfalls sehr begeistert waren die Schüler einer Gruppe, in der eine Drachengeschichte das Hauptthema war. Nachdem die Geschichte erzählt war, durften die Kinder zum Stift greifen und sich an ihrer eigenen Phantasie bedienen. Bei einer anderen Veranstaltung wuselten selbstgemalte Schattenmonster auf dem Papier der Kinder. Auch das Prinzip der Verlockung konnten die Lesepaten bestätigen, indem sie motivierten Lesern eine Belohnung in Form von Bonbons und Schokolade in Aussicht stellten. Es muss sicher nicht erwähnt werden, dass diese Methode großen Zuspruch erfuhr und damit auch der größte Lesemuffel zum Lesen animiert war.

Insgesamt war es wieder eine sehr gelungene Veranstaltung, mit viel Spaß für alle Beteiligten und ein weiterer Schritt in die erfolgreiche Lesemotivation für die Schüler.

Lesen kann Spaß machen ! – Das haben an diesem Tag alle gelernt!

Anja

Advertisements
Veröffentlicht in MI 93

Die neuen Lesepaten aus der MI93

Seit mehreren Wochen werden die bisherigen Lesepaten (aus der MI 73 und MI 83) von Schülerinnen und Schülern der MI 93 unterstützt. Wir hoffen, dass wir den bisherigen Erfolg des Projekt weiterführen können und die Kinder die neuen Lesepaten gut annehmen werden.

Wir werden uns auch bemühen den Lesepaten-Blog wieder regelmäßig mit Interviews, Berichten von Veranstaltungen und natürlich auch Photos zu aktualisieren, damit er eine lesenswerte, informative Plattform für alle Interessierten bildet.

Falls es Anregungen, Kritik oder Wünsche zum Blog geben sollte, sind wir über eine Nachricht dankbar.

In der zweiten Woche haben wir schon mal ein paar Bilder der neuen Lesepaten mit ihren Kindern geschossen:

Inga und Magdalena, MI93

Veröffentlicht in MI 93

Interview mit der zuständigen Lehrerin Frau Eckner

Sie ist der Meinung, dass unsere Lesepaten bei den Kinder sehr beliebt sind. Ebenfalls findet Sie, unsere Lesepaten seien immer eine offene, motivierte und engagierte Truppe, die sich auf ihre jeweiligen Kinder gut einstellt. Die Kinder freuen sich jedes Mal auf ihre Lesepaten und erzählen ihnen oft sogar aus ihrem privatem Leben.

Frau Eckner sagte uns auch, das Lesepatenprojekt bringe unglaublich viel, sowohl den Kindern, als auch den Lesepaten. Die Motivation der Kinder steigt von Mal zu Mal stetig an, auch die Fähigkeit zur Sinnerfassung verbessert sich, was allein durch den Schulunterricht nicht erreicht werden könne.

Wohl auch bei den kleineren Kindern (ab der 2. Klasse) funktioniert das System gut. Empfehlenswert ist aus Ihrer Sicht also ein Beginnen eines solchen Projekts ab der 2. Klasse, oder -wie Sie uns sagte- „sobald Lesen möglich ist“.

Jede Schule, die in den Genuss eines solchen Projekts kommen kann, solle dieses aus der Sicht von Frau Eckner auch wahrnehmen. Denn auch wenn damit viel Organisation und Absprache verbunden ist, steht dies in keinem Verhältnis zum Ergebnis.

Dazu gab es einen Tipp: Auch englische Bücher sind erwünscht. Jedoch sollte dies kombiniert sein mit Bildern, um die Motivation und das bessere Verständnis zu steigern. Außerdem wäre dazu die Absprache mit der zuständigen Englischlehrerin günstig.

Mangas sind dagegen von ihr nicht so gern gesehen, außer in dem Fall, dass die Kinder sich dieses wünschen.

In Bezug auf die Themen der Lesebücher sagte Sie uns, es wäre immer gut auch auf die Bücher in der Schulbibliothek zu achten und sie darauf abzustimmen.

Anja, Inga und Magdalena, MI93