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Die Bürgerstiftung Berlin bei den Lesepaten

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Am 15.04.2016 besuchte uns Frau Natascha Salehi-Shahnian und begleitete uns zum Lesepatenprojekt an der Mercator-Grundschule. Die Gestaltung und Umsetzung dieses Projektes faszinierten sie.

Anschließend berichtete sie über ihre Person und die Bürgestiftung in Berlin:

Die Bürgerstiftung Berlin ist eine gemeinnützige Stiftung und wurde 1999 von Berliner Bürgern gegründet. Ihre Hauptbetätigung ist es, sich mit unterschiedlichen Projekten für Kinder und Jugendliche einzusetzen. Eines der ersten Projekte war die Reintegration von schulverweigernden Kindern.

Der Fokus liegt vor allem auf Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Familien und Kinder, deren Erstsprache nicht Deutsch ist. Derzeitige Projekte sind die Hausaufgabenbetreuung, der Integrative Familiensport, Kleebergs Kräutergärten für Berliner Schulen, LeseLust, Spielen Lernen, Tomatenparade, Umwelt-Detektive, Zauberhafte Physik und das Zweisprachige Bilderbuchkino.

Motiviert durch den informativen Gesprächsaustausch mit Natascha Salehi-Shahnian, haben sich inzwischen viele aus unserer Klasse als Ehrenamtliche bei der Bürgerstiftung angemeldet.

Hier gehts zur Bürgerstiftung Berlin

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Vorleseübung in der Klasse MI123

Letzte Woche haben wir eine 90 minütige Vorleseübung in der Klasse veranstaltet.

Eine Gruppe von Schülern der Klasse MI123 hatte sich überlegt, mit einer lockeren Aktion die Vorlesefähigkeiten der Lesepaten-Schüler zu testen und noch weiter zu fördern sowie Anregung zur Verbesserung zu geben.

Alle Schüler, die Lesepaten sind und alle, die sonst noch Lust hatten, haben einen kurzen Text aus einem Kinderbuch bekommen, den sie zuerst einzeln üben und dann in 3-4rer Gruppen vorlesen sollten.

Dazu gab es ein Handout mit Kriterien für deutliches, spannendes Vorlesen für Kinder.

Die Kriterien waren:

1. deutliches Vorlesen:

  •  nicht zu laut nicht zu leise
  •  Lautstärke auch mal variieren

2. Pausen:

  • nicht zu schnell lesen

3. Betonen:

  • besonders bei wörtlicher Rede
  • Satzzeichen beachten

4. Blickkontakt

Die Gruppenmitglieder konnten dem Vorleser/der Vorleserin sagen, was ihnen an der Vorleseart gefallen hatte und was sie für verbesserungswürdig hielten.

Außerdem wurden noch ausführliche Tipps für das stimmungsvolle und interaktive Vorlesen ausgeteilt.

Da die Texte gut ausgewählt waren, hatten alle Spaß und es gab viel zu lachen.

Besonders das Vorlesen der Abschnitte, die die wörtliche Rede beinhalteten, waren eine Herausforderung, die den Zuhöreren sehr viel Spaß brachte und die die Vorleser zu Höchstleistungen anregte.

Vor allen Dingen die Möglichkeit durch die Reaktion anderer Lesepaten ein Feedback zu bekommen und seine Leseleistung mit anderen vergleichen zu können, hat den Teilnehmern sehr zugesagt.

Abschließend hat ein besonders mutiger Leser seinen Text vor der gesamten Klasse vorgetragen.

Von Anna und Luise

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Fortbildung für Lesepaten in der Stadtbibliothek Spandau

An diesem Mittwoch erhielten wir am Vormittag durch Frau Gisela Rhein von der Stadtbibliothek Spandau einen Einblick in die Vielfalt der Kinderliteratur.

Unsere Aufgabe als Lesepaten ist es vor allem, den Kindern klar zu machen, dass Lesen keine Pflichtaufgabe ist, sondern Spaß machen sollte. Sehr unterhaltsam sind beispielsweise „Rico, Oskar und der Tieferschatten“ von Andreas Steinhöfel, „Onkel Montagues Schauergeschichten“ von Chris Priestly und „Rita das Raubschaf“ von Martin Klein.

Die Kommunikation nach dem Lesen über das Gelesene ist dabei ein wichtiges Schlüsselelement. Viele Bücher ermöglichen so auch Zugang zu problematischen Themen für Kinder. „Gehört das so??! Die Geschichte von Elvis“ von Peter Schössow oder „Rote Wangen“ von Heinz Janisch thematisieren beide das Ableben eines geliebten Wesens. „Der Schal, der immer länger wurde“ von Klaus-Peter Wolf spricht den Umgang mit Alkoholismus in der Familie an.

Es lassen sich auch zahlreiche Bücher zur Vermittlung der Thematik Krieg und Geschichte finden. Empfehlenswert sind „Erikas Geschichte“ von Ruth Vander Zee und „Das Wendebilderbuch“ von Harriet Grundmann.

Am Nachmittag des selbigen Tages bot die Bibliothekarin Frau Buchmann ein Vorlesetraining für alle Lesepaten an.

Eine herausragende Rolle während des gesamten Trainings wurde hierbei den 4 Säulen des Sprechens beigemessen: Körper, Atmung, Stimme und Artikulation. Mit entsprechenden Übungen und praktischen Tipps zu den genannten Elementen wurden die  Lesepaten spielerisch für die Wichtigkeit der Körperhaltung und dem Stimmgebrauch sensibilisiert.

Ein weiterer Fokus lag auf der Erwärmung vor dem Vorlesen. Neben Gesichts- und Zungenlockerungen ist es als Lesepate sehr wichtig sich entsprechend auf das Vorlesen einzustimmen und zu entspannen.

Diese neu erlangten Erkenntnisse werden wir sehr gut für unser Projekt nutzen können.

Alles in allem lässt sich sagen, dass sich für uns ein neuer Blickwinkel in die Kinder- und Jugendliteratur erschlossen hat. Wir sind sehr erfreut, dass die Fortbildung in der Stadtbibliothek Spandau stattfinden konnte.  Dafür bedanken wir uns herzlich bei Frau Rhein und Frau Buchmann.